Stand der Dinge

Was geht.
Was fehlt.

Seit Januar 2026 in Arbeit. Ein Mensch, kein Team. Hier steht, wie weit es ist.

210.287

Zeilen Programm-Code

Im März waren es 86.576. Seitdem hat sich der Umfang mehr als verdoppelt.

139.497

Zeilen Test-Code

Verteilt auf 4.807 Prüfungen, die bei jedem Bau durchlaufen. Im März waren es 2.318 Zeilen.

3.222

gespeicherte Arbeitsschritte

An 219 Tagen seit dem 25. Januar 2026. Macht knapp 15 am Tag.

Gemessen am 1. September 2026 Direkt im Projekt gezählt, nicht geschätzt. Wird mit jedem Werkstattbericht neu gemessen. Wie das neben Job und Familie überhaupt geht, steht unter Wer baut das.

Was heute schon funktioniert

Zeichnen

  • Zeichenfläche mit einstellbarem Raster und Zoom
  • 265 Schaltzeichen, orientiert an IEC 60617
  • Auto-Connect: Symbole verbinden sich, wo Anschlüsse gegenüberliegen
  • Leitungen mit Ecken und T-Stücken
  • Abbruchstellen für Seiten- und Querverweise: gleicher Name, und sie hängen zusammen — auch über Strukturen hinweg
  • Symbol-Editor für eigene Schaltzeichen — ein eigener Reiter neben der Zeichenseite, mit Linien, Bögen, Kreisen, Text und Anschlusspunkten, dazu Spiegeln, Drehen, Ausrichten und ein Messwerkzeug
  • Neun Vorlagen als Startpunkt, sortiert nach Klemmen, Steuerung, Feldgeräten und Leistung
  • Ein eigenes Schaltzeichen bekommt Kategorie, Unterkategorie und BMK-Präfix mit — damit vergibt Sketrix im Plan auch dafür das richtige Kennzeichen
  • Eine eingebaute Prüfung meldet vorm Speichern, was am Symbol noch fehlt
  • Farbige Ebenen für Hauptstrom, Steuerstrom und PE — eigene lassen sich dazu anlegen

Ordnung im Plan

  • Betriebsmittelkennzeichen automatisch, angelehnt an DIN EN 81346
  • Leitungs- und Potenzialnummern über alle Seiten hinweg
  • Mehrseitige Projekte mit Querverweisen auf die Fundstelle
  • Strukturkästen, orientiert an IEC 81346
  • Kontaktspiegel für Schütze und Relais
  • Rückgängig und Wiederherstellen in der ganzen App
  • Mehrere Projekte gleichzeitig offen
  • Sprung zwischen Plan und Schrank: Rechtsklick auf ein Gerät, und die andere Ansicht springt zur Fundstelle

Auswerten und rausgeben

  • Stückliste, Klemmenplan, Kabelplan und Steckerplan — automatisch aus dem Schaltplan
  • 2D-Schrankaufbau mit Hutschienen und Kabelkanälen
  • Werkstatt-Ausgaben aus dem Schrank: Bohrschablone 1:1 auf A0, Sägeliste für die Schienenzuschnitte, Türansicht mit Tastern und Leuchtmeldern
  • Artikeldatenbank mit Hersteller- und Artikeldaten, Import per CSV
  • Artikel aus einem PDF-Datenblatt anlegen lassen
  • SPS-Kanalplan und -Export

Ausgeben, beschriften, weitergeben

  • Fertige Vordrucke für sechs Gewerke — Klemmen, Geräte und Betriebsmittel, Stückliste, Kabel, SPS und Stecker; je als Plan, als Übersicht und als Etiketten fürs Beschriftungsgerät
  • Eigene Vordrucke je Projekt: Spalten dazunehmen, umbenennen, per Ziehen sortieren — an jeder Spalte steht, woher ihr Wert kommt
  • Live-Vorschau, die beim Schrauben mitrechnet: was auf dem Bildschirm steht, steht genauso in der Datei
  • Die mitgelieferten Vordrucke sind schreibgeschützt — zum Ändern legst du eine Kopie an und kannst nichts kaputtmachen
  • CSV, Excel oder PDF, Trennzeichen wählbar — die Voreinstellung passt zu deutschem Excel
  • Projekt an einen anderen Mac weitergeben — eigene Schaltzeichen und Artikeldaten wandern mit, beim Empfänger fehlt kein Symbol
  • Deckblätter, die sich als eigene Vorlage sichern lassen

Für Tüftler

  • MCP-Schnittstelle — 43 Befehle, mit denen ein KI-Werkzeug Sketrix von außen bedienen kann; der Server läuft lokal auf dem Mac

Die Baustellen

Woran gerade gearbeitet wird und was noch aussteht. Keine Termine — nur, wie weit die jeweilige Ecke ist.

  1. Zeichnen und Plan-Logik

    läuft

    Das Kerngeschäft steht: Plan zeichnen, Betriebsmittel kennzeichnen, Querverweise ziehen, Listen aus dem Plan erzeugen.

  2. Schaltschrank-Aufbau

    letzte Meter

    Montageplatte, Hutschienen, Kanäle und Geräte sitzen, die Werkstatt-Ausgaben auch: Bohrschablone im Maßstab 1:1 auf A0, Sägeliste für die Schienenzuschnitte, Türansicht mit Tastern und Leuchtmeldern. Eine Grenze ist Absicht: passt die Montageplatte nicht auf ein A0-Blatt, bricht der Druck lieber ab, als sie kleiner zu rechnen — eine Bohrschablone taugt nur im Maßstab 1:1. Die letzten Meter hier sind Komfort und eine rundere Bedienung.

  3. Ausgabe und Export

    im Bau

    PDF, CSV und Excel funktionieren. Zwei alte Fehler sind abgeräumt: gemischte Seitenformate halten jetzt jede Seite in ihrer eigenen Größe, und die Lesezeichen zeigen wieder auf die Seite, die sie meinen. Der Rest folgt einem Muster: was auf dem Bildschirm steht, kommt noch nicht überall auch im Druck an. Die Bemaßungen aus dem Schaltplan fehlen im PDF, die Adermarkierung am Potenzialpunkt verschwindet, und beim Druck einer einzelnen Seite fehlen Strukturkästen und Normblatt-Schriftfeld. Dazu lässt sich die Reihenfolge in der Gesamt-Mappe noch nicht von Hand festlegen, das Deckblatt kann mittendrin landen.

  4. Datenmodell aufräumen

    letzte Meter

    Ein Prüflauf hat rund 60 Schwachstellen im Datenmodell gefunden. Statt einzeln zu flicken, gehe ich sie als Programm durch — ein Paket nach dem anderen, Paket 15 von 18 ist gerade dran. Zuletzt: Löschen hinterlässt keine Reste mehr.

  5. MCP — Sketrix für KI-Werkzeuge öffnen

    im Bau

    MCP ist die Sprache, über die KI-Werkzeuge mit einem Programm reden. In Sketrix laufen darüber schon 43 Befehle: ein Werkzeug kann Symbole setzen, Strukturen anlegen, Artikel zuweisen — der Server läuft dabei lokal auf dem Mac, nichts geht ins Netz. Verlass ist darauf aber noch nicht. Es gibt Wege, auf denen ein Schreibvorgang still danebengeht, an acht Stellen baut die Schnittstelle eigene Logik nach statt denselben Weg zu gehen wie die Maus, und das Einrichten auf einem fremden Mac klemmt noch. Der Umbau ist vollständig durchgeplant, gebaut ist er nicht.

  6. Deckblatt und Projektzeile

    letzte Meter

    Beides ist fest eingebaut und tut im Alltag, was es soll. Mir gefällt es trotzdem noch nicht — Bedienung und Aussehen kriegen noch einen Durchgang.

  7. Alles in einer PDF-Mappe

    letzte Meter

    Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Pläne und Listen per Häkchen in eine einzige Datei. Das läuft: der Auswahldialog, die Listen in der Mappe, und gemischte A3- und A4-Seiten lassen sich auf Wunsch auf ein Format vereinheitlichen. Offen ist die Reihenfolge — die Mappe lässt sich noch nicht von Hand sortieren, das Deckblatt kann mittendrin landen.

  8. Bedienoberfläche

    wird gerade geplant

    Die ganze Fensterhülle ist selbst gebaut, rund 9.000 Zeilen, kein fertiger Baustein von Apple darin. Das friert die App auf ihrem Baujahr ein: was Apple an seinen Fenstern besser macht, kommt hier nie an. Also kommt die Hülle auf Apples Bausteine, Sketrix bleibt die Haut darüber.

  9. SPS-Modul

    durchgeplant, Bau steht an

    Hardware konfigurieren, Kanäle und Anschlüsse als eine Wahrheit durch Schaltplan, Schrank, Stückliste und Export ziehen. Vollständig durchgeplant, gebaut ist davon noch nichts. Kanalplan und Export gibt es heute schon.

  10. DXF-Austausch

    durchgeplant, Bau steht an

    Pläne aus AutoCAD und Co. als Unterlage einlesen und eigene Pläne wieder herausgeben. Der Weg ist recherchiert und entschieden, gebaut wird er später.

  11. Englische Oberfläche

    noch nicht angefangen

    Die App spricht bisher nur Deutsch.

  12. iPad

    noch nicht angefangen

    Erst als Begleiter zum Mac, später mit Pencil als vollwertiger Editor. Beides geplant, noch nicht begonnen.

Und die Regeln für die Oberfläche

Woran sich jede Fläche messen lassen muss — auch die, die es noch nicht gibt.

Verhalten vom Mac, Optik von Sketrix
Menüleiste, Rechtsklick-Menüs, Einstellungen und die Öffnen-Dialoge bleiben die vom Mac — da erwartet niemand eine Erfindung. Nur die Arbeitsflächen tragen die Papier-Optik. Wer den Mac kennt, kennt die halbe App.
Alles auf einen Blick
Ein Dialog, der scrollen muss, ist ein schlecht gebauter Dialog. Passt etwas nicht auf die Fläche, wird verdichtet statt gescrollt. Scrollen dürfen Listen und Kataloge, sonst nichts.
Ändern, wo das Ergebnis steht
Kein Tippen in einem Dialog weit weg, während sich woanders unbemerkt etwas umbaut. Was du änderst, siehst du an derselben Stelle sofort.
Warnen, nicht blockieren
Sketrix sagt dir, wenn etwas nicht zusammenpasst. Es hindert dich nicht daran. Du bist der Fachmann, nicht das Programm.
Ausgegraut heißt nicht unsichtbar
Ein Knopf, den du gerade nicht drücken kannst, muss trotzdem lesbar bleiben. Sonst rätst du, was da mal stand.
Eine Handlung, ein Weg
Keine Funktion, die es an drei Stellen gibt und an jeder ein bisschen anders. Das ist der Grund, warum manches länger dauert.

Ein Datum steht hier nicht. Hier baut einer, nicht zwanzig — und ich sage lieber nichts als etwas, das ich nicht halten kann. Woran gerade gearbeitet wird, steht in der Werkstatt.

Sketrix ist Elektro-CAD (E-CAD) für Stromlaufpläne, Steuerungstechnik und Schaltschrankbau — mit Schaltzeichen orientiert an IEC 60617. Kein PCB-/Leiterplatten-Tool wie KiCad oder Eagle, sondern die Software für Schaltschrank, Klemmenplan und Elektroinstallation.