Sketrix Handbuch

Glossar

Fachbegriffe der Elektrotechnik, Normen wie IEC 81346, und Sketrix-spezifische Begriffe — alle an einer Stelle erklärt.

41 Begriffe

A

Abbruchstelle

Elektrotechnik

Symbol im Schaltplan das anzeigt: diese Leitung geht auf einer anderen Seite weiter.

Wenn eine Leitung den Plan verlässt (weil sie auf der nächsten Seite weitergeht), wird sie mit einer Abbruchstelle abgeschlossen. Das ist ein definiertes Symbol mit einem Bezeichner — auf der anderen Seite gibt es dann die Partner-Abbruchstelle mit demselben Bezeichner.

Abbruchstellen sind alternativ zu langen Leitungen die über viele Seiten gezogen werden. Profis nutzen sie auch innerhalb einer Seite um komplexe Kreuzungen zu vermeiden.

In Sketrix heißen die Partner-Paare "Break-Partner" — platziere eine Abbruchstelle, Sketrix verbindet sie automatisch mit der passenden anderen Seite.

Auto-Connect

Sketrix-Begriffe

Automatische Verbindung wenn ein Symbol an einer bestehenden Leitung platziert wird.

Auto-Connect nimmt dir Handarbeit ab: Wenn du ein Symbol auf einer vorhandenen Wire platzierst, erkennt Sketrix das und verbindet die Stubs automatisch mit der Leitung. Kein manuelles Nachziehen der Verbindungen nötig.

Das funktioniert auch bei T-Stücken: Platzierst du ein Klemmen-Symbol auf einer Leitung, teilt Sketrix die Leitung auf und verbindet beide Seiten mit den Passthrough-Stubs der Klemme.

B

BMK — Betriebsmittelkennzeichen

Elektrotechnik

Eindeutige Bezeichnung für ein elektrisches Bauteil im Schaltplan, z.B. -K1 für das erste Schütz.

Das BMK ist der "Personalausweis" eines Bauteils im Schaltplan. Jedes Schütz, jeder Sensor, jede Klemme bekommt ein eindeutiges Kennzeichen — damit man im Plan, in der Stückliste und in der Werkstatt eindeutig zuordnen kann welches Teil gemeint ist.

Das Kennzeichen setzt sich aus einem Buchstaben (Kennung für den Typ) und einer Nummer zusammen — nach DIN EN IEC 81346-2. -K steht für Schütz/Relais, -M für Motor, -F für Schutzeinrichtung (Sicherung), -Q für Leistungsschalter und Motorschutzschalter, -S für Taster, Schalter und Sensoren, -X für Klemme. Die Nummer zählt hoch: -K1, -K2, -K3.

Sketrix vergibt BMKs automatisch, du kannst sie aber jederzeit manuell ändern. Die Nummerierung läuft pro Strukturknoten — Hauptverteiler und Unterverteilung haben eigene Zählungen.

Beispiele:
  • -K1 (erstes Schütz)
  • -M2 (zweiter Motor)
  • -F3 (dritte Sicherung)

C

Custom Symbol

Sketrix-Begriffe

Selbst gezeichnetes Schaltzeichen das in der persönlichen Symbolbibliothek gespeichert wird.

Custom Symbols sind eigene Schaltzeichen die du im Symbol-Editor gezeichnet und gespeichert hast. Sie stehen danach in der Symbolbibliothek zur Verfügung und können genauso wie Norm-Symbole platziert werden.

Typische Anwendungsfälle: Hersteller-spezifische Symbole die noch nicht in der Datenbank sind, Firmen-Standards die von der IEC-Norm abweichen, oder Sondergeräte.

Custom Symbols werden lokal gespeichert. In einer zukünftigen Version soll es möglich sein, Bibliotheken mit dem Team zu teilen.

D

DIN 40719-2

Normen & Standards

Alte deutsche Norm für Kennbuchstaben von Betriebsmitteln — zurückgezogen, ersetzt durch DIN EN IEC 81346-2.

Die DIN 40719-2 legte fest welche Buchstaben für welche Geräteart im Schaltplan verwendet werden — also welche Kennung ein Schütz, ein Motor oder eine Klemme bekommt. Diese Kennbuchstaben-Liste wurde durch DIN EN IEC 81346-2 abgelöst.

Achtung: DIN 40719 (Kennzeichnung) ist nicht zu verwechseln mit DIN 40900 (Schaltzeichen) — das sind zwei verschiedene alte Normen, die beide jeweils durch eine moderne IEC-Norm ersetzt wurden.

In älteren CAD-Bibliotheken und Bestandsanlagen findet man die alten Kennbuchstaben noch. Bei Neuprojekten gilt IEC 81346-2.

DIN 40900

Normen & Standards

Alte deutsche Norm für Schaltzeichen — heute zurückgezogen, ersetzt durch IEC 60617. In Bestandsanlagen aber noch häufig zu finden.

Die DIN 40900 war über Jahrzehnte der Standard für Schaltzeichen in deutschen Schaltplänen. Viele erfahrene Elektriker haben ihre Ausbildung noch nach dieser Norm gemacht — und viele Altanlagen sind damit dokumentiert.

Mit IEC 60617 ist DIN 40900 offiziell zurückgezogen. Die Unterschiede sind oft klein (leicht andere Symbol-Formen), aber wenn du an alten Anlagen arbeitest, erkennst du manchmal Symbole die nicht ganz "nach IEC" aussehen.

Sketrix arbeitet nach IEC 60617. Die meisten Symbole sind aber so ähnlich, dass du auch alte Pläne problemlos lesen kannst.

DIN EN 81346 — DIN EN 81346 — Industrielle Systeme, Anlagen und Ausrüstungen sowie Industrieprodukte

Normen & Standards

Deutsche Ausgabe der IEC 81346 — dieselbe Norm, nur als nationale DIN-Ausgabe veröffentlicht.

DIN EN 81346 und IEC 81346 sind inhaltlich identisch. "DIN EN" bedeutet nur: diese internationale Norm wurde vom DIN als deutsche Norm übernommen und auf Deutsch veröffentlicht. In deutschen Fachbüchern und Ausbildungsunterlagen findet man meist die DIN-Bezeichnung.

Für die Praxis: Du kannst DIN EN 81346 und IEC 81346 als Synonyme behandeln. Wenn dein Ausbilder "DIN EN 81346" sagt und du "IEC 81346" liest, ist es dasselbe gemeint.

DIN-Tragschiene — DIN-Tragschiene (EN 60715)

Technik

Normierte Metallschiene (35 mm Breite) als Träger für Reiheneinbaugeräte im Schaltschrank.

Die DIN-Tragschiene (auch "Hutschiene" oder "TS 35") ist nach EN 60715 genormt und weltweit das Standard-Montageprofil für elektrische Schaltgeräte. Das charakteristische Hut-Profil (Flansche nach oben) ermöglicht das Einrasten von Geräten ohne Werkzeug.

Standard-Abmessungen: 35 × 7,5 mm (flach) und 35 × 15 mm (tief). Material ist meistens verzinkter Stahl, Edelstahl oder Aluminium. Die Länge wird an den Schrank angepasst, typisch 1000 mm Standardlänge die abgetrennnt wird.

Beispiele:
  • TS 35/7,5 — Standard
  • TS 35/15 — tief für schwere Geräte
  • G-Rail — alternative Form für bestimmte Klemmen

E

Explorer

Sketrix-Begriffe

Sidebar-Ansicht die alle Betriebsmittel des Projekts übersichtlich nach Struktur oder Typ auflistet.

Der Explorer ist wie ein Gerätebuch für dein Projekt: Alle Schütze, Klemmen, Motoren, Sensoren — übersichtlich sortiert. Du siehst sofort was wie oft verbaut ist, welche Artikel-Nummern vergeben sind und ob alle Geräte sauber dokumentiert sind.

Im Explorer kannst du Geräte direkt bearbeiten: Artikel-Nummern eingeben, Bezeichnungen ändern, Struktur-Zuweisungen korrigieren. Änderungen im Explorer spiegeln sich sofort im Schaltplan wider.

G

Geisterkontakt

Elektrotechnik

Kontakt im Schaltplan dem keine Spule zugeordnet ist — meistens ein Fehler oder eine vergessene Verbindung.

Ein Geisterkontakt (auch "Ghost-Kontakt") ist ein Schütz- oder Relaiskontakt der im Plan steht, aber keine zugehörige Spule hat. Entweder wurde die Spule vergessen, das BMK falsch geschrieben, oder der Kontakt gehört zu einem externen Gerät das im Plan nicht dargestellt ist.

Geisterkontakte sind ein klassischer Planungs-Fehler der erst beim Testen oder in der Produktion auffällt. Deshalb hat Sketrix eine automatische Validierung die Geisterkontakte aufspürt und meldet.

Manchmal gibt es bewusste Geisterkontakte: Kontakte von Geräten in anderen Schranktüren oder von Fremdsteuerungen. Diese kannst du in Sketrix als "extern" markieren.

H

Hutschiene

Elektrotechnik

35 mm breite Tragschiene im Schaltschrank, auf die Reihengeräte wie Klemmen, Schütze und Sicherungen eingerastet werden.

Die Hutschiene (DIN EN 60715, früher DIN 35) ist der Standard-Träger für Reiheneinbaugeräte im Schaltschrank. Der charakteristische Hutprofil-Querschnitt ermöglicht das einfache Einrasten und Verschieben von Geräten ohne Schrauben.

Standard-Breite ist 35 mm, es gibt aber auch 15 mm und 75 mm Varianten. Fast alle modernen Schalt- und Schutzgeräte, Klemmen, Netzteile und SPS-Module sind als Hutschienengeräte erhältlich.

In Sketrix planst du die Hutschienen im Schrank-Layout, gibst ihre Länge an, und platzierst Geräte darauf. Die Software berechnet automatisch ob alles draufpasst.

Beispiele:
  • TS 35/7,5 — Standard-Hutschiene 35mm
  • Klemmenleiste X1 auf Hutschiene 1
  • SPS-CPU auf Profilschiene montiert

I

IEC 60617

Normen & Standards

Internationale Norm, die festlegt wie elektrische Betriebsmittel im Schaltplan gezeichnet werden.

Die IEC 60617 ist quasi das "Wörterbuch" der Schaltzeichen. Sie legt fest: so sieht ein Schütz aus, so ein Motorschutz, so eine Klemme. Wenn du nach dieser Norm zeichnest, versteht ein Elektriker in Japan deinen Schaltplan genauso wie einer in Hamburg.

Die Norm hat die alte DIN 40900 (Schaltzeichen) abgelöst. In der Praxis findet man in Altanlagen noch oft die alten Symbole. Sketrix liefert normenkonforme IEC 60617 Schaltzeichen mit aus.

Beispiele:
  • Schützspule als Kreis mit Diagonale
  • Öffner als Schaltsymbol mit Schrägstrich
  • Motorschutz als Rectangle mit M

IEC 81346

Normen & Standards

Internationale Norm für die systematische Strukturierung und Kennzeichnung technischer Systeme.

Die IEC 81346 beschreibt, wie man eine Anlage logisch aufteilt und benennt. Statt "irgendwie" zu dokumentieren, gibst du jedem Teil einen eindeutigen Platz in einer Hierarchie: Anlage → Funktion → Standort → Betriebsmittel.

Das klingt trocken, aber in der Praxis ist es Gold wert: Wenn 10 Elektriker an einer großen Anlage arbeiten, weiß dank IEC 81346 jeder sofort wo im System er gerade ist und wie die Teile zusammenhängen.

Sketrix hat die IEC 81346 Struktur direkt eingebaut — im Strukturbau kannst du dein Projekt nach dieser Norm aufbauen.

Beispiele:
  • =Anlage1.+EG-M1 (Anlage, Standort, Betriebsmittel)
  • Funktionskennzeichen: =Pumpensteuerung
  • Standortkennzeichen: +Schaltschrank.EG

K

Kabelkanal

Elektrotechnik

Kunststoff-Verdrahtungskanal im Schaltschrank, der Drähte ordentlich führt und schützt.

Ohne Kabelkanäle wäre ein Schaltschrank ein Kabelsalat. Die Kunststoffkanäle (meist mit perforierten Schlitzen) nehmen die Einzeldrähte auf, halten sie in geordneten Wegen und ermöglichen trotzdem das nachträgliche Einziehen oder Entfernen von Leitungen.

Standard-Kabelkanäle gibt es in verschiedenen Breiten (25, 40, 60, 80 mm) und Höhen. Im Schrank laufen sie typischerweise vertikal an den Seiten und horizontal zwischen den Hutschienen.

In Sketrix kannst du Kabelkanäle im Schrank-Layout einzeichnen. Das hilft beim Planen der Verdrahtungswege und beim Berechnen der benötigten Kanalmengen für die Stückliste.

Klemme

Elektrotechnik

Verbindungspunkt für Drähte auf der Hutschiene — verbindet Zuleitungen mit der internen Schrank-Verdrahtung.

Klemmen sind die Schnittstelle zwischen "innen" (Schrank-Verdrahtung) und "außen" (Kabel zur Maschine, zur Steckdose, zum nächsten Schrank). Jede Klemme hat eine eindeutige Klemmenbezeichnung die im Stromlaufplan auftaucht.

Es gibt viele Typen: Durchgangsklemmen (Standard), PE-Klemmen (Schutzleiter, grün-gelb), Trennklemmen (zum Messen), Diodenklemmen und viele mehr. Im Stromlaufplan wird oft eine vereinfachte Darstellung genutzt.

In Sketrix hat die Klemme das Passthrough-Prinzip: Eine Leitung geht links rein, rechts weiter — das Klemmen-Symbol ist quasi ein Durchgangspunkt im Wire.

Beispiele:
  • PE-Klemme 1 (Schutzleiter-Sammelschiene)
  • Klemme X1:1 bis X1:12 (Klemmenleiste 1)
  • Trennklemme für Messschleife

Kontaktspiegel

Elektrotechnik

Tabellarische Übersicht aller Kontakte eines Schützes oder Relais mit ihren Seitenangaben im Plan.

Der Kontaktspiegel ist eine kleine Tabelle die direkt neben der Schützspule oder unter ihr steht. Sie listet alle Kontakte dieses Schützes auf: Welche Kontakte gibt es? Wo im Plan sind sie (Seite/Spalte)? Sind sie Öffner oder Schließer?

Für den Elektriker ist der Kontaktspiegel ein Navigationstool — er sieht auf einen Blick wohin er blättern muss um den gesuchten Kontakt zu finden. In der Fehlersuche spart das viel Zeit.

Sketrix generiert Kontaktspiegel automatisch aus der Schaltplan-Logik. Wenn du einen Kontakt hinzufügst oder verschiebst, aktualisiert sich der Spiegel selbst.

L

Leitungsschutzschalter (LSS) — Leitungsschutzschalter

Elektrotechnik

Automatische Sicherung mit thermisch-magnetischem Auslöser — schützt Leitungen vor Überlast und Kurzschluss.

Der Leitungsschutzschalter (LSS, auch "Sicherungsautomat") ist die modernere Alternative zur Schmelzsicherung. Er schaltet automatisch ab wenn zu viel Strom fließt: Der thermische Teil reagiert auf Überlast (langsam), der magnetische Teil auf Kurzschluss (sofort).

Im Gegensatz zur Schmelzsicherung kann man ihn nach dem Auslösen einfach wieder einschalten — nach Beseitigung der Ursache. Auslöse-Charakteristiken passen den LSS an verschiedene Lasttypen an: B (3-5-facher Nennstrom) für ohmsche Lasten in Wohngebäuden, C (5-10-fach) für gemischte Lasten und kleinere Motoren, K (8-14-fach) für Motoren mit hohem Anlaufstrom, D (10-20-fach) für sehr hohe Anlaufströme wie Transformatoren.

Im Schaltplan hat der LSS das Symbol eines Schalters mit thermisch-magnetischem Auslöser. In der Stückliste landet er mit Nennstrom und Charakteristik.

Beispiele:
  • LSS B16A für Steckdosenstromkreise
  • LSS C10A für gemischte Lasten und Motoren
  • LSS K für Motoren mit hohem Anlaufstrom
  • LSS D für Transformatoren mit hohem Magnetstoßstrom

M

MCP — Model Context Protocol

Sketrix-Begriffe

Standardschnittstelle die KI-Assistenten wie Claude direkten Zugriff auf Sketrix-Projektdaten gibt.

MCP (Model Context Protocol) ist ein offener Standard von Anthropic der beschreibt wie KI-Assistenten mit Programmen kommunizieren. Sketrix hat einen eingebauten MCP-Server — das bedeutet: Claude und andere KI-Tools können direkt mit deinem Projekt arbeiten.

Konkret: Du kannst Claude fragen "Welche Schütze fehlen noch in der Stückliste?" oder "Zeichne mir einen Motorstarter" — und Claude arbeitet direkt im geöffneten Projekt, ohne dass du alles manuell übertragen musst.

Der MCP-Status-Indikator in Sketrix zeigt dir ob die Verbindung aktiv ist. Du brauchst keine API-Keys oder komplizierte Einrichtung — wenn Sketrix läuft, ist MCP verfügbar.

P

Passthrough

Sketrix-Begriffe

Durchgehender Anschluss durch ein Symbol — Leitung geht links rein und rechts wieder raus (typisch bei Klemmen).

Passthrough-Stubs sind ein Spezialtyp: Links ist der Eingangs-Stub, rechts der Ausgangs-Stub — und beide sind im Symbol elektrisch verbunden. Platzierst du das Symbol auf einer Leitung, wird diese Leitung durch das Symbol "durchgeleitet" ohne dass du manuell zwei Verbindungen ziehen musst.

Das klassische Beispiel ist die Klemme: Die Leitung kommt von links, geht durch die Klemme (die Klemme ist der Verbindungspunkt) und läuft rechts weiter. Im Schaltplan ist das eine durchgehende Verbindung — die Klemme sitzt mittendrin.

PE / Schutzleiter — Protective Earth / Schutzleiter

Elektrotechnik

Gelb-grüner Schutzleiter der Gehäuse und Schirme mit der Erde verbindet — schützt vor Stromschlag.

Der PE-Leiter (Protective Earth, Schutzleiter) ist der wichtigste Sicherheitsleiter in einer Elektroanlage. Er verbindet alle metallischen Gehäuse, Schirme und berührbaren Metallteile mit der Erde. Bei einem Isolationsfehler fließt der Strom sicher über PE ab — der Leitungsschutzschalter löst aus statt der Mensch einen Schlag zu bekommen.

Erkennungsfarbe ist ausnahmslos Gelb-Grün. Diese Farbe ist für PE reserviert — niemand darf einen PE-Leiter in einer anderen Farbe verlegen oder eine andere Leitung gelb-grün ausführen.

Im Schaltplan hat PE ein eigenes Symbol. In Sketrix gibt es eine dedizierte PE-Klemmen-Kategorie und das Potenzial-System kennt PE als Sonderfall.

Potenzial

Elektrotechnik

Elektrische Spannungsebene im Schaltplan — alle Punkte mit gleichem Potenzial sind elektrisch verbunden.

Ein Potenzial ist im Grunde ein Spannungsniveau: L1, L2, L3 (Drehstrom-Phasen), N (Neutralleiter), PE (Schutzleiter), +24V DC, 0V DC. Im Stromlaufplan verbindest du Symbole mit Leitungen, und alle Punkte auf einer durchgehenden Leitung haben dasselbe Potenzial.

Das Benennen von Potenzialen ist wichtig für die Übersichtlichkeit. Wenn du einer Leitung den Namen "+24V" gibst, erkennst du auf einen Blick was dort anliegt — auch wenn sie 10 Seiten weiter im Plan auftaucht.

Sketrix kennt vordefinierte Potenziale (L1/L2/L3/N/PE, +24V/0V) und erlaubt eigene Custom-Potenziale. Die Farbcodierung im Layersystem zeigt automatisch welches Potenzial wo liegt.

Beispiele:
  • +24V DC für SPS-Versorgung
  • N (Neutralleiter)
  • PE (Schutzleiter)

PROFINET / PROFIBUS

Technik

Industrielle Kommunikationsbussysteme für die Vernetzung von SPS-Baugruppen, Antrieben und Feldgeräten.

PROFIBUS (Process Field Bus) ist der ältere serielle Feldbus-Standard (seit 1989), PROFINET (Process Field Network) ist der modernere Ethernet-basierte Nachfolger. Beide wurden von Siemens initiiert, sind aber offene internationale Standards (IEC 61158 / IEC 61784), die von der Organisation PI International verwaltet und von Dutzenden Herstellern herstellerübergreifend implementiert werden.

Im Schaltplan werden PROFIBUS und PROFINET als eigene Kabeltypen dargestellt: PROFIBUS als violette Leitung, PROFINET als Ethernet-Kabel (oft gelb). An die Busleitung hängen Module, Antriebe, Sensoren und I/O-Baugruppen als Teilnehmer.

Sketrix kann PROFINET/PROFIBUS-Leitungen im SPS-Plan darstellen und warnt bei Adresskollisionen (mehrere Teilnehmer mit gleicher Adresse).

Beispiele:
  • PROFIBUS DP: Antrieb-Kommunikation 12 MBit/s
  • PROFINET RT: Echtzeit-Ethernet für I/O-Kommunikation
  • Buskoppler ET200SP an PROFINET

Q

Querverweis

Elektrotechnik

Hinweis im Schaltplan der anzeigt, auf welcher Seite und Spalte ein zugehöriges Symbol zu finden ist.

Schaltpläne sind oft viele Seiten lang. Wenn eine Schützspule auf Seite 3 ist und ihre Kontakte auf Seite 7, braucht es Querverweise — sonst sucht der Elektriker ewig. Ein Querverweis zeigt direkt an: "Diesen Kontakt findest du auf Seite 7, Spalte C".

Standard-Format: Seitennummer/Spaltenbuchstabe, z.B. "07/C". Bei Sketrix werden Querverweise automatisch generiert wenn Spule und Kontakte auf verschiedenen Seiten liegen.

Beispiele:
  • 07/C (Seite 7, Spalte C)
  • Spule auf 03/B → Kontakt verweist auf 03/B

R

Relais

Elektrotechnik

Kleiner elektromagnetischer Schalter für Steuerstromkreise — arbeitet wie ein Schütz, aber für schwache Ströme.

Das Relais ist das kleine Geschwister des Schützes. Gleiche Funktion (Spule zieht an, Kontakte schalten), aber für deutlich kleinere Ströme ausgelegt — typisch unter 16 A, während Schütze von kleinen Motorstartern bis in den hundert-Ampere-Bereich reichen.

Relais sind das Arbeitspferd der Steuerungstechnik: Sie entkoppeln Stromkreise, verstärken schwache Signale (z.B. SPS-Ausgang schaltet Relais, Relais schaltet Schütz), und ermöglichen Logikverknüpfungen ohne SPS.

Im Schaltplan: Relaisspule genauso wie Schützspule gezeichnet, Kontakte ebenfalls. Der Unterschied zeigt sich im BMK — K für Schütz/Relais — und in der Gerätedokumentation.

Beispiele:
  • Hilfsrelais K10 für SPS-Ausgang
  • Zeitrelais K5 für Stern-Dreieck-Umschaltung
  • Sicherheitsrelais für NOT-AUS

S

Schaltschrank

Elektrotechnik

Metallgehäuse in dem Steuer- und Verteilungskomponenten einer elektrischen Anlage eingebaut sind.

Der Schaltschrank ist das Zuhause für Klemmen, Schütze, SPS, Netzteile und alles andere was zur Steuerung und Verteilung einer elektrischen Anlage gehört. Er schützt die Technik (IP-Schutzklasse) und die Menschen (Berührungsschutz).

Innen sind typischerweise Hutschienen für Reihengeräte, Kabelkanäle für die Verdrahtung und Kabeleinführungen für die Zuleitungen. Größe und Aufbau variieren stark — von einem kleinen Unterputz-Verteiler bis zum Großschrank für eine Produktionsanlage.

In Sketrix kannst du den Schaltschrank-Aufbau planen: Hutschienen einzeichnen, Geräte platzieren, Sperrzonen definieren und die Stückliste direkt ableiten.

Schütz

Elektrotechnik

Elektromagnetischer Fernschalter für große Lastströme — schaltet Motoren, Heizungen und andere starke Verbraucher.

Ein Schütz ist im Grunde ein großes Relais. Der Unterschied: Schütze sind für Lastströme gebaut — sie schalten Motoren, Heizungen oder andere Verbraucher im Lastkreis. Die Spule braucht nur wenig Strom (Steuerstrom), schaltet aber Hunderte Ampere im Lastkreis.

Im Schaltplan hat ein Schütz immer zwei Teile: die Spule (Symbol mit Diagonale) und die Kontakte (Hauptkontakte für Last, Hilfskontakte für Steuerung). Die Spule wird angesteuert, die Kontakte schalten.

In Sketrix wird das durch das Spule-Kontakt-Prinzip abgebildet: Wo die Spule im Plan ist, zeigt der Kontaktspiegel alle zugehörigen Kontakte auf anderen Seiten.

Beispiele:
  • 3-phasiger Motorstarter
  • Stern-Dreieck-Schütz
  • Wendeschütz für Rechtslauf/Linkslauf

Smart Guides

Sketrix-Begriffe

Hilfslinien die beim Verschieben und Platzieren von Symbolen automatisch erscheinen und beim Ausrichten helfen.

Smart Guides sind die blauen Ausrichtungslinien die auftauchen wenn du ein Symbol bewegst. Sketrix zeigt dir: dieses Symbol fluchtet mit jenem, dieser Abstand ist gleich wie dort drüben. So entsteht ein ordentlicher Plan ohne dass du jedes Symbol manuell nach Koordinaten positionieren musst.

Im ECAD-Bereich ist Ausrichtung nicht nur Ästhetik — ein gut ausgerichteter Plan ist deutlich leichter zu lesen und zu warten. Smart Guides helfen dir dabei ohne dich auszubremsen.

Sperrzone

Sketrix-Begriffe

Definierter Bereich im Schrank-Layout wo keine Geräte platziert werden dürfen.

In jedem Schaltschrank gibt es Bereiche die freigehalten werden müssen: Kabeleinführungszone unten, Hauptleitungsführung, Reserveflächen oder Montage-Ausschnitte. Sperrzonen markieren diese Bereiche im Sketrix Schrank-Layout.

Wenn du eine Sperrzone definiert hast, warnt Sketrix beim Platzieren eines Geräts wenn dieses in die Sperrzone fallen würde. So entstehen keine Kollisionen zwischen Geräten und freizuhaltenden Bereichen.

SPS — Speicherprogrammierbare Steuerung

Elektrotechnik

Industriecomputer der elektrische Anlagen automatisch steuert — das Herzstück moderner Maschinen-Steuerung.

Die SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung, englisch PLC) ist ein robuster Industrie-Computer der speziell für die Steuerung von Maschinen und Anlagen gebaut ist. Sie liest Eingänge (Sensoren, Taster), verarbeitet die Logik und schaltet Ausgänge (Schütze, Ventile, Signalleuchten).

Im Schaltplan hat die SPS eigene Darstellungsformen: Ein-/Ausgangs-Karten werden mit nummerierten Pins gezeigt, Bussysteme wie PROFINET werden als Linien dargestellt. Der SPS-Plan ist oft ein eigenes Kapitel im Schaltplan-Satz.

Sketrix hat einen dedizierten SPS-Plan-Modus für die übersichtliche Darstellung von SPS-Baugruppen, Modulen und deren Verdrahtung.

Beispiele:
  • Siemens S7-1500
  • Beckhoff EtherCAT-System
  • Allen-Bradley CompactLogix

Spule und Kontakt

Elektrotechnik

Die zwei Teile eines Schützes oder Relais: die Spule (Antrieb) und die Kontakte (Schaltglieder).

Jedes Schütz und jedes Relais hat zwei funktionale Teile: Die Spule ist der Elektromagnet — wenn Strom fließt, zieht sie an. Die Kontakte sind die Schalter — sie öffnen oder schließen wenn die Spule anzieht.

Im Stromlaufplan sind Spule und Kontakte meist auf verschiedenen Seiten oder Abschnitten: Spule im Steuerstromkreis, Hauptkontakte im Lastkreis, Hilfskontakte verteilt über die Steuerung. Deshalb braucht es Querverweise und Kontaktspiegel.

Das BMK verbindet alles: -K1-Spule und -K1-Kontakte gehören zum selben Gerät, egal wo sie im Plan stehen.

Stromlaufplan

Elektrotechnik

Die zentrale Schaltplan-Form der Elektrotechnik — zeigt wie Strom durch eine Schaltung fließt.

Der Stromlaufplan ist das wichtigste Dokument eines Elektrikers. Er zeigt die logische Funktion einer Schaltung: Welche Schalter, Schütze und Sensoren hängen wo in Reihe oder parallel? Was passiert wenn Schalter S1 gedrückt wird?

Im Stromlaufplan ist die räumliche Anordnung egal — was zählt ist die elektrische Funktion. Das macht ihn kompakt und übersichtlich. Der Energie- und Signalfluss läuft von links nach rechts oder von oben nach unten. Bei Steuerkreisen sind typischerweise L1 (oder +24V) oben und N (oder 0V) unten.

Sketrix ist primär ein Stromlaufplan-Werkzeug. Du zeichnest Symbole, verbindest sie mit Leitungen, vergibst BMKs — und am Ende entsteht ein normkonformer Plan der für Fertigung, Inbetriebnahme und Wartung taugt.

Beispiele:
  • Motorstarter mit Schütz K1, Motorschutz F1
  • NOT-AUS-Kreis mit Reihenschaltung
  • Meldeleuchte parallel zu Schützspule

Strukturbau

Sketrix-Begriffe

Sketrix-Workspace zum Aufbauen der Projektstruktur nach IEC 81346 — Anlage, Funktionen, Standorte, Dokumente.

Der Strukturbau ist ein eigener Bereich in Sketrix wo du die Hierarchie deines Projekts aufbaust: Welche Anlagen gibt es? Welche Funktionen? Welche Standorte? Das ist die Grundlage für die IEC 81346-konforme BMK-Vergabe.

Im Strukturbau platzierst du Knoten per Drag-and-Drop — Funktionsknoten (=), Standortknoten (+), Dokumentknoten (&). Aus dieser Hierarchie leitet Sketrix automatisch die BMK-Prefixes ab.

Wer kein komplexes Projekt hat, kann auf den Strukturbau verzichten — Sketrix funktioniert auch mit einem einzigen Standardknoten. Aber für größere Projekte ist die saubere Struktur von Anfang an Gold wert.

Strukturknoten

Sketrix-Begriffe

Ein einzelner Eintrag im Projektbaum — repräsentiert eine Anlage, Funktion, Standort oder ein Dokument.

Der Projektbaum in Sketrix besteht aus Strukturknoten. Jeder Knoten repräsentiert eine Ebene der IEC 81346 Hierarchie: Anlagenknoten (=), Funktionsknoten (=), Standortknoten (+), Dokumentknoten (&).

Strukturknoten haben eine ID (z.B. "=Pumpensteuerung" oder "+EG") und können beliebig tief verschachtelt werden. Betriebsmittel werden einem Strukturknoten zugewiesen — daraus ergibt sich dann der vollständige BMK-Prefix.

Im Strukturbau erstellst du und bearbeitest du Strukturknoten. Im Explorer siehst du welche Geräte einem Knoten zugewiesen sind.

Stub / Anschlussstummel — Anschlussstummel

Sketrix-Begriffe

Kurzer Verbindungs-Strich an einem Symbol der definiert wo eine Leitung angeschlossen werden kann.

Ein Stub ist der "Stecker" eines Symbols — der kleine Strich der anzeigt: hier kann eine Wire angeschlossen werden. Jedes Schaltzeichen hat definierte Stubs (z.B. A1/A2 für die Schützspule, 13/14 für einen Kontakt).

Stubs definieren die Richtung (nach links, rechts, oben, unten), die Länge und die Bezeichnung des Anschlusspunktes. Im Symbol-Editor kannst du eigene Stubs definieren.

Wenn du eine Wire an einen Stub ziehst und der Wire-Endpunkt genau auf dem Stub-Endpunkt landet, verbindet Sketrix sie automatisch — erkennbar am blauen Highlight beim Hover.

Stückliste (BOM) — Bill of Materials

Elektrotechnik

Vollständige Liste aller Bauteile eines Schaltplans — Grundlage für Bestellung, Kalkulation und Fertigung.

Die Stückliste (BOM — Bill of Materials) listet alle Betriebsmittel des Schaltplans auf: Was gibt es, wie viele, welche Artikel-Nummer, von welchem Hersteller. Sie ist die Brücke zwischen dem Plan und der Bestellung.

Eine gute Stückliste enthält mindestens: BMK, Bezeichnung, Hersteller, Artikel-Nummer, Menge und Einheit. Besser noch: Preis, Lieferant, Lieferzeit.

Sketrix generiert die Stückliste direkt aus dem Schaltplan — was im Plan gezeichnet ist, kommt in die BOM. Du kannst sie als CSV exportieren oder direkt im BOM-Workspace bearbeiten.

Symbol-Editor

Sketrix-Begriffe

Eingebauter Zeicheneditor in Sketrix für eigene Schaltzeichen — für Geräte die keine Norm-Symbole haben.

Nicht jedes Gerät hat ein IEC 60617 Normzeichen. Sondergeräte, Eigenentwicklungen oder Firmen-Standards brauchen oft eigene Symbole. Der Sketrix Symbol-Editor lässt dich eigene Symbole zeichnen, mit Stubs versehen und in der Bibliothek speichern.

Gezeichnete Elemente: Linien, Rechtecke, Kreise, Bögen, Text-Tokens. Stubs definieren die elektrischen Anschlusspunkte. Custom-Symbole werden lokal gespeichert und stehen in allen Projekten zur Verfügung.

T

T-Stück

Sketrix-Begriffe

Verzweigungspunkt einer Leitung im Schaltplan — aus einer Leitung werden zwei.

Ein T-Stück entsteht wenn eine Leitung sich verzweigt: Die Hauptleitung läuft weiter, eine zweite Leitung zweigt ab. Im Schaltplan ist das ein kleiner Punkt (Knotenpunkt) an der Stelle wo die Verzweigung stattfindet.

In Sketrix kannst du T-Stücke explizit platzieren oder sie entstehen automatisch wenn du eine Wire auf eine bestehende Leitung ziehst. Wichtig: Leitungen die sich nur kreuzen ohne Verbindung haben kein T-Stück — dort fehlt der Punkt absichtlich.

Text-Token

Sketrix-Begriffe

Platzhalter in Symbolen und Titelblöcken wie {BMK} oder {Bezeichnung} der automatisch mit Projektdaten gefüllt wird.

Statt hartkodierte Texte in Symbole einzubauen, nutzt Sketrix Token-Platzhalter. Das Symbol enthält z.B. "{BMK}" — wenn es im Plan platziert wird, zeigt Sketrix dort automatisch das tatsächliche BMK des Geräts an, z.B. "-K1".

Token können sein: {BMK} für das Betriebsmittelkennzeichen, {Bezeichnung} für den Freitext-Namen, {Artikel-Nr} für die Artikel-Nummer, {Seite} oder {Datum} für Titelblock-Felder. Im Symbol-Editor definierst du welche Token ein Symbol trägt.

Token-Texte aktualisieren sich automatisch — änderst du das BMK im Inspector, ändert sich der angezeigte Text auf der Zeichenfläche sofort.

Beispiele:
  • {BMK} → -K1
  • {Bezeichnung} → "Hauptschütz Motor 1"
  • {Seite} → "03"

V

VDE — Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik

Normen & Standards

Deutscher Fachverband der Elektrotechnik, der Normen und Vorschriften für sichere elektrische Anlagen herausgibt.

Der VDE ist in Deutschland die zentrale Instanz für Sicherheit in der Elektrotechnik. VDE-Normen (z.B. VDE 0100 für Niederspannung) sind technische Regeln die beschreiben, wie elektrische Anlagen gebaut und dokumentiert werden müssen.

Als Elektriker begegnest du dem VDE ständig: VDE-Zeichen auf Produkten bedeutet geprüfte Sicherheit, VDE-Vorschriften bestimmen wie du verdrahten darfst. Im Kontext von Sketrix relevant: Die Schaltplan-Dokumentation folgt Normen die der VDE mitgestaltet.

"VDE" und "DIN" arbeiten eng zusammen — viele Normen tragen beide Kürzel (z.B. DIN VDE 0100).

Verlustleistung

Elektrotechnik

Wärme die Geräte im Schaltschrank erzeugen — bestimmt ob Lüftung oder Klimatisierung nötig ist.

Jedes Gerät im Schaltschrank gibt einen Teil der aufgenommenen Energie als Wärme ab — das ist die Verlustleistung. Ein Schütz-Spule, ein Netzteil, ein Frequenzumrichter: alles heizt den Schrank auf.

Die Summe aller Verlustleistungen bestimmt die nötige Belüftung oder Klimatisierung. Die zulässige passive Wärmeabgabe hängt von der Schrankoberfläche und der Temperaturdifferenz Innen/Außen ab — kleine Schränke vertragen oft nur 100-150W ohne aktive Kühlung, große mehr. Immer schrankspezifisch berechnen.

Sketrix berechnet die Gesamtverlustleistung aus den Artikel-Daten der platzierten Geräte und zeigt sie direkt in der BOM-Übersicht an.

Beispiele:
  • Frequenzumrichter 7,5 kW: ca. 225 W Verlust
  • Schütz 45A: ca. 4 W
  • Netzteil 10A/24V: ca. 20 W

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Wissensbasis (Knowledge Base) — Knowledge Base

Sketrix-Begriffe

Eingebauter Fachwissen-Kontext der dem KI-Assistenten Elektrotechnik-Wissen für dein Projekt bereitstellt.

Die Wissensbasis ist eine Sammlung von Elektrotechnik-Fachwissen (Normen, Schaltungsprinzipien, typische Verschaltungen) die direkt in Sketrix eingebaut ist. Wenn du den KI-Assistenten nutzt, zieht er sich automatisch das relevante Wissen aus der Wissensbasis.

Das Ergebnis: Die KI-Antworten sind deutlich präziser für Elektrotechniker als bei einem allgemeinen KI-Tool. Die KI kennt z.B. den Unterschied zwischen Öffner und Schließer, was eine Stern-Dreieck-Schaltung ist, oder welche Normen für deinen Schaltplan relevant sind.